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10 Wege zu einer höheren Conversion-Rate deiner Produktseite im Shopify-Shop

21 Min. LesezeitVeröffentlicht:
10 Wege zu einer höheren Conversion-Rate deiner Produktseite im Shopify-Shop
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Du hast einen großartig aussehenden Shop, aber keine Verkäufe. Wenn du dich in dieser Situation befindest, bist du nicht allein. Es gibt mit Sicherheit einen Grund, warum dein E-Commerce-Shop keine Conversions erzielt. Es muss an deiner Produktseite liegen.

In diesem Artikel zeige ich dir, was nötig ist, um die Conversion-Rate deiner Produktseite in deinem Shopify-Shop zu erhöhen. Du erfährst:

  • Die 10 Taktiken, mit denen du die Conversion-Rate deiner Produktseite verbesserst
  • Die wichtigen Inhalte einer Produktseite

Am Ende wirst du deine Produktseiten anpassen und deinen Umsatz erfolgreich steigern können.

Was sind die grundlegenden Inhalte einer Produktseite?

Bevor wir uns mit den Techniken zur Steigerung der Conversion-Rate deiner Shopify-Produktseite beschäftigen, müssen wir deren grundlegende Bestandteile betrachten. Diese Dinge mögen dir selbstverständlich erscheinen. Dennoch verfügen viele Dropshipper und E-Commerce-Unternehmer nicht über alle Komponenten, die Shopify-Conversion-Rates optimieren.

1. Produktüberschrift

Die Produktüberschrift ist der Titel des Produkts. Zwar hat jeder Verkäufer einen solchen Titel, doch der große Leistungsunterschied liegt in seiner Formulierung.

Vergleiche diese beiden Titel:

  • Rote Sportschuhe
  • Rote Sportschuhe Sneaker für Basketball, Tennis, Fußball und andere Sportarten

Der zweite Titel erzielt aus zwei Gründen wahrscheinlich bessere Ergebnisse: Suchmaschinenoptimierung und Verbraucherwahrnehmung. Wenn du den zweiten Produkttitel verwendest, erscheint dein Link mit höherer Wahrscheinlichkeit in der Google-Suche, als wenn du nur den Begriff „rote Sportschuhe“ verwendest.

Warum? Du weißt nie, ob jemand die Begriffe Basketball, Tennis oder Fußball in seiner Suchanfrage verwendet.

Wenn jemand auf deiner Produktseite landet, hat der Begriff „rote Sportschuhe“ keinen wesentlichen Einfluss auf seine Absicht. Bei einem Wort wie Basketball denkt die Person dagegen vielleicht: „Ich spiele Basketball“ oder „Mein Sohn spielt Basketball“. Damit gibst du ihr einen besseren Grund, den Kauf deines Angebots in Betracht zu ziehen.

2. Hochwertige Produktbilder können die Conversion-Rate deiner Website deutlich erhöhen

Betrachte dein Produktbild als Schaufenster deines Shops. In einem Ladengeschäft werden die besten Produkte schließlich ebenfalls in einer Glasvitrine oder Schuhe auf Regalen präsentiert.

A couple choosing products in a physical storeA couple choosing products in a physical store

In einem Ladengeschäft kann ich den Schuh in die Hand nehmen und prüfen. Online ist das nicht möglich. Deshalb musst du dein Produkt auf einzelnen Bildern aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Ausgezeichnete Produktbilder haben diese Merkmale:

  • Klar und hochauflösend
  • Großes Bild für jeden Blickwinkel
  • Das Produkt muss mittig im Bild platziert sein
  • Helle und kontrastreiche Farben
  • Ein weißer oder einfarbiger Hintergrund ist ideal

Produktbilder erhältst du von deinem Lieferanten. Hat er nicht genug davon, kannst du jederzeit um weitere Fotos bitten. Außerdem kannst du online jemanden mit der Bildbearbeitung beauftragen, damit die Bilder klarer und professioneller wirken. Flair.ai ist ein großartiges kostenloses Tool zur Erstellung besserer Produktbilder.

3. Produktbeschreibungen, die Conversions steigern

Du musst deine Produktbeschreibungen vereinheitlichen. Idealerweise hat jede Beschreibung einen einleitenden Absatz. Dieser einleitende Absatz ist dein Verkaufstext und erklärt dem Verbraucher, warum er dieses Produkt kaufen muss.

Der nächste Abschnitt enthält eine Aufzählung von Merkmalen und Vorteilen. Hier erklärst du kurz, was dein Produkt einzigartig macht.

Anschließend brauchst du einen Call-to-Action. Du forderst den Verbraucher entweder auf, das Produkt jetzt in den Warenkorb zu legen, oder informierst ihn über weitere Angebote wie Bundles und Rabatte.

Eine gute Produktbeschreibung kannst du mit WriteSonic oder, wenn du es richtig einsetzen kannst, mit ChatGPT erstellen. Weitere Einzelheiten zu diesem Thema findest du in unserem Beitrag darüber, wie du Produktbeschreibungen schreibst, die zu Verkäufen führen!

4. Produktpreis

Der Produktpreis muss groß und auf dem Bildschirm leicht erkennbar sein. Für Desktop-Nutzer sollte der Preis links oder rechts neben dem Bild und unter dem Titel stehen. Bei Mobilgeräten musst du sicherstellen, dass der Preis unter oder über dem Produktbild erscheint.

Verbraucher sollten nicht nach dem Preis suchen müssen. Er muss gut sichtbar sein, da er eine entscheidende Rolle bei ihrer Kaufentscheidung spielt. Wenn du eine Rabattaktion anbietest, stelle die Preise größer dar oder platziere sie gut sichtbar im Foto. Hebe auch die Preissenkung hervor.

5. Produktbewertungen zur Optimierung der Conversion-Rate nutzen

Produktbewertungen verleihen deinem Shop Glaubwürdigkeit. Ohne sie zögert ein Verbraucher mit Sicherheit. Wenn keine Produktbewertungen verfügbar sind, kannst du sie auf verschiedene Arten erhalten. Darauf gehen wir im nächsten Abschnitt ein. Das ist eine großartige Möglichkeit, die Conversion-Rate deines Shopify-Shops zu optimieren.

10 Wege zu einer höheren Conversion-Rate deiner Produktseite im Shopify-Shop

1. Attraktive und professionelle Bilder

Product page on AliExpress illustrating the product imageProduct page on AliExpress illustrating the product image

Das Erste, was ein Kunde in deinem Shop sieht, ist dein Produktbild. Deshalb musst du alles dafür tun, dein Produkt in einem wirklich guten Licht zu präsentieren.

Hier sind einige Tipps für ansprechende Bilder:

  • Verschiedene Seiten und Blickwinkel zeigen: Verwende mehrere Bilder, die das Produkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen, insbesondere bei Spielzeug und Gadgets.
  • Einen einheitlichen Hintergrund verwenden: Als Dropshipper musst du bei allen Produktbildern auf Einheitlichkeit achten. Dadurch wirkt dein Shop organisiert und professionell.
  • Dunkle Farbtöne vermeiden: Wir empfehlen dunkle Hintergründe und Farbtöne nur für Produkte, die thematisch dazu passen, etwa Horrorprodukte. Dunkle Farbtöne kannst du auch für Kaffee- und Schokoladenprodukte sowie professionelle Artikel wie Drohnen und Kamerazubehör verwenden, aber nicht für andere Produkte. Deine Bilder sollten möglichst lebendig wirken.
  • Infografiken verwenden: Nimm dir Zeit, eine Infografik zu deinem Produkt zu erstellen. Wenn du zum Beispiel einen Toaster verkaufst, kannst du ein Tool wie Canva verwenden, um Linien zu den Merkmalen zu zeichnen und diese mit wenigen Worten zusammenzufassen. Infografiken steigern bekanntermaßen die Conversions deines Shopify-Shops.
  • Einen Lebensstil zeigen: Verwende Bilder, auf denen eine Person das Produkt benutzt. Wenn du einen Kaffeebecher verkaufst, zeige eine Person, die diesen Becher hält. Käufer reagieren stärker auf solche Bilder, weil sie sich selbst bei der Nutzung des Produkts vorstellen können.

Manchmal hat dein Lieferant nicht die Bilder, die du brauchst. Kopiere unter keinen Umständen ein Bild eines anderen Verkäufers. Das ist unethisch und öffnet die Tür zu zahlreichen rechtlichen Problemen.

2. Videos und GIF-Animationen

Product page on AliExpress illustrating the product videoProduct page on AliExpress illustrating the product video

Videos erzeugen mehr Aufmerksamkeit und können deine Produkte besser erklären. Außerdem kannst du deinen Produkten mit Videos eine Persönlichkeit verleihen. Das Produkt wird für potenzielle Kunden attraktiver, wodurch die Conversion-Rate deutlich steigt.

Hier sind einige Tipps für Produktvideos:

  • Das Produkt im Einsatz zeigen: Wie bei Bildern ist ein im Video eingesetztes Produkt unschlagbar. Demonstriere, was es kann. Noch besser ist es, den Einsatz des Produkts übertrieben darzustellen. Deshalb zeigen viele Fernsehwerbespots ihre Produkte unter extremen Bedingungen. Sie wollen beweisen, dass das Produkt robust ist und starker Beanspruchung standhält.
  • Merkmale und Vorteile zeigen oder erklären: Das Bild oben stammt aus einem Video. Wenn du es abspielst, siehst du, dass die Drohne klappbare Arme und Lichter hat und aus deiner Hand starten kann. Das Video zeigt außerdem den mitgelieferten Controller, an dem du dein Smartphone befestigen kannst. Dein Smartphone wird dann zum Kameramonitor der Drohne.
  • Das Video kurz halten: Halte das Video möglichst unter einer Minute. Fasse dich kurz, denn Menschen langweilen sich schnell. Vermeide unnötige Clips und Aufnahmen. Konzentriere dich auf das Wesentliche.
  • In Full HD aufnehmen: Nimm deine Videoanzeigen nicht in niedriger Auflösung auf. Verwende stets Aufnahmegeräte mit mindestens 1080p.

Die Produktion eines Videos kann teuer sein. Wenn du sehr viele Produkte anbietest, musst du nicht für jedes ein Video erstellen. Stattdessen kannst du Standbilder verwenden und daraus ein Video erstellen. Mit verschiedenen Intro- und Outro-Animationen kannst du Produkte ins Bild hinein- und wieder herausbewegen.

Wenn du Bilder verwendest, darfst du die Vorteile des Produkts nicht vergessen. Du kannst auch mehrere Standbilder desselben Produkts in verschiedenen Farben zeigen, um deine Varianten zu präsentieren. Nutze zum Beispiel Standbilder desselben Schuhs in unterschiedlichen Farben und lasse sie ins Bild „fliegen“.

Wenn du UGC-Videos des Produkts auf TikTok oder Instagram hast, kannst du die App ReelUp verwenden, um sie in deine Shopify-Produktseite zu integrieren. Damit erhält deine Webseite zusätzlich Social Proof.

3. Überzeugende Werbetexte

Der Werbetext ist einer der wichtigsten Bestandteile deiner Anzeige. Du kannst ein Video oder ein hochwertiges Bild haben. Wenn deine Worte jedoch nicht überzeugend genug sind, wird deine Anzeige keine Kunden überzeugen.

Hier sind einige Tipps zum Schreiben von Werbetexten:

  • Eine starke Überschrift verwenden: Die Überschrift ist der Titel deines Produkts. Achte darauf, dass sie dem Leser sofort erklärt, was das Produkt kann. Hier ist ein gutes Beispiel: UV-Licht-Mückenschutz für Kinder.
  • Ein Problem lösen: Der Fließtext muss das Produkt so darstellen, dass es ein Problem löst oder verhindert. Wenn dein Produkt ein Mückenschutz ist, etwa mit UV-Licht, musst du erklären, welches Problem er löst. Du kannst schreiben: „Verabschiede dich für immer von Mücken …“ Diese Aussage zeigt dem Leser, dass der Mückenschutz das Mückenproblem löst.
  • Auf Vorteile konzentrieren: Merkmale sind wichtig, doch ergänze sie um die tatsächlichen Vorteile. Es reicht nicht, lediglich zu sagen, dass dein Produkt einen Lithium-Akku mit 10,000 mAh hat. Schreibe stattdessen etwas wie: „Hält bei Nutzung vier Tage ohne Aufladen.“ So erkennt der Kunde sofort, dass er das Gerät nicht häufig aufladen muss.

Es ist außerdem ratsam, die Emotionen deiner Leser anzusprechen. Ziele auf Gefühle wie Angst oder Gier. Für unser Mückenprodukt kannst du zum Beispiel schreiben: „Jedes Jahr sterben Tausende Kinder an Denguefieber. Lass nicht zu, dass deinen Kindern das Gleiche passiert.“ Belege diese Aussage unbedingt mit Daten.

4. Klare Versand- und Rückerstattungsrichtlinie

Product page on Shopify illustrating the importance of displaying the shipping timeProduct page on Shopify illustrating the importance of displaying the shipping time

Viele Dropshipper vermeiden klare Angaben zu Versand und Rückerstattung. Sie versuchen, diese Informationen auf einer separaten Seite zu verstecken. Davon rate ich ab.

Warum ist das überhaupt nötig? Du bist nicht Amazon. Amazon hat Millionen Kunden, die bereits wissen, dass sie Schutz erwarten können. Bei deinem Shop haben Menschen keine Ahnung, welchen Käuferschutz du anbietest.

Mindestens am Ende deiner Produktseite musst du den Kunden mit einem Hinweis darüber informieren, was ihn erwartet. Du kannst zum Beispiel schreiben: „Wir bearbeiten Rückerstattungen innerhalb von sieben Tagen. Ohne Rückfragen!“

Das sind die Vorteile klarer Versand- und Rückerstattungsangaben:

  • Kunden wissen, was sie beim Versand erwartet: Kunden kaufen eher, wenn sie wissen, wann sie den Artikel erhalten. Sie warten nicht gern im Ungewissen. Wenn du eine klare Versanddauer von beispielsweise 15 Tagen angibst, wird dich ein Käufer nicht ständig nach Neuigkeiten fragen.
  • Kunden wissen, ob der Versand kostenpflichtig oder kostenlos ist: Wenn ein Kunde weiß, dass er $3 Versandkosten zahlen muss, und damit einverstanden ist, kommt es seltener zu Kaufabbrüchen.
  • Ein vorhandener Rückerstattungsprozess vermittelt ihnen eine „Garantie“: Käufer fühlen sich sicherer, wenn sie wissen, dass sie bei einem Problem eine Rückerstattung verlangen können.

Du musst nicht deine vollständige Rückerstattungsrichtlinie auf der Produktseite anzeigen. Du kannst eine einfache Zeile wie „Lies hier unsere Rückerstattungsrichtlinie“ hinzufügen und dann deine Seite mit der Rückerstattungsrichtlinie verlinken, damit dein Kunde sie lesen kann.

Manche Menschen halten klare Versandzeiten und -tarife für einen schlechten Ansatz, doch wir widersprechen. Transparenz ist besser als Lügen. Mit einem Kunden, der deine Versand- und Rückerstattungsrichtlinien sieht und anschließend bestellt, wirst du keine Probleme haben. Wenn du lügst, bereiten dir unzufriedene Kunden später viele Schwierigkeiten.

5. Produkttransparenz

Produkttransparenz bedeutet, offen und ehrlich über dein Angebot zu informieren. Üblicherweise sind diese Informationen bereits in der Liste der Produktmerkmale enthalten. Das reicht jedoch nicht aus. Du bist dafür verantwortlich, Verbraucher auf mögliche Gefahren deines Produkts hinzuweisen. Dafür kannst du einen Abschnitt mit „Warnhinweisen“ verwenden.

Diese Punkte kannst du beispielsweise erwähnen:

  • Inhaltsstoffe und Chemikalien, die zur Herstellung des Produkts verwendet werden
  • Batterien, Gefahren sowie entzündliche Stoffe oder Risiken
  • Umweltauswirkungen deines Produkts
  • Recyclingmaßnahmen, Energieverbrauch und Nachhaltigkeitsfragen
  • Herkunftsland des Produkts

Warum solltest du dir diese Mühe machen? Weil Kunden das Recht haben zu wissen, was sie kaufen, wie ein Produkt sie oder ihre Kinder gefährdet und wie es sich auf die Umwelt auswirkt.

Produkttransparenz ist schwer zu formulieren, doch die entsprechenden Informationen müssen auf den Produktseiten deines Lieferanten verfügbar sein. Falls nicht, kannst du jederzeit nachfragen.

Menschen kaufen außerdem eher umweltfreundliche Produkte. Wenn du Artikel online verkaufst und von einem Lieferanten beziehst, solltest du deshalb fragen, ob er recycelbaren Kunststoff oder biologisch abbaubare Materialien verwendet.

Außerdem kannst du Standardwarnhinweise verwenden. Wenn du weißt, dass dein Produkt Lithium-Akkus nutzt, schreibe beispielsweise einen Abschnitt zum Umgang mit Lithium-Akkus oder zu ihrer ordnungsgemäßen Entsorgung. Dieser einfache Abschnitt motiviert Kunden zum Handeln, weil sie erkennen, dass dir ihre Gesundheit, ihre Sicherheit und die Umwelt wichtig sind.

Im Wesentlichen musst du deinen Verbrauchern wichtige Informationen über deine Produkte offenlegen. Produkttransparenz kann viel für deine Marke bewirken. In einigen Ländern ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Halte dich deshalb daran, sonst gerätst du in rechtliche Schwierigkeiten.

6. Einwände behandeln

Gute Verkäufer wissen, dass Käufer üblicherweise gegen viele Dinge Einwände haben. Im persönlichen Verkauf lässt sich das leicht bewältigen, weil du auf die Bedenken eines Kunden eingehen kannst. Im Dropshipping musst du Einwände dagegen auf Grundlage von Annahmen behandeln, weil du nie mit deinem Verbraucher sprichst.

Das sind zunächst die häufigsten Einwände von Käufern:

  • Das Produkt ist zu teuer
  • Ich brauche das gerade nicht
  • Auf dem Markt gibt es andere Optionen
  • Ich habe derzeit nicht das nötige Budget

Selbst wenn du ein Chatfenster auf deiner Produktseite einfügst, werden potenzielle Kunden diese Chatfunktion wahrscheinlich nicht nutzen. Sie werden sich nicht einmal die Mühe machen, nachzufragen. Deshalb musst du diese Einwände über deine Produktseite behandeln.

So kannst du dabei vorgehen:

  • Das Produkt ist zu teuer: Zeige deinen Website-Besuchern einen Preisvergleich mit anderen Verkäufern. Außerdem kannst du dein Marketing auf das Wertversprechen statt auf den Preis ausrichten. Hier kommen deine Copywriting-Fähigkeiten ins Spiel. Formuliere deine Produktbeschreibung so, dass der Leser glaubt, ein gutes Angebot zu erhalten.
  • Ich brauche das gerade nicht: Präsentiere dein Produkt so, dass es ein Problem löst oder dem Leser einen Grund gibt, dein Angebot zu brauchen. Eine Person benötigt vielleicht gerade keine Drohne. Wenn du jedoch das Erlebnis und den Spaß zeigst, gibst du dem Website-Besucher einen Kaufgrund, nämlich ein bedeutungsvolles Erlebnis mit Freunden oder der Familie.
  • Auf dem Markt gibt es andere Optionen: Vergleiche dein Produkt mit den Merkmalen und Vorteilen anderer Produkte. Du kannst eine Vergleichstabelle erstellen oder die besonderen Punkte hervorheben, die dein Produkt von anderen unterscheiden.

Schließlich kann das Budget ein Problem darstellen. Mit Rabatten oder „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Programmen kannst du darauf eingehen. Wenn du einen Rabatt anbietest, darf er nicht lange gelten. Lege einen Zeitraum fest, nach dem der Rabatt endet, um deinen Website-Besucher zu einem sofortigen Kauf zu bewegen.

7. Feedback oder Bewertungen verwenden

Feedback und Bewertungen sind ein wichtiger Social Proof, den du zur Verbesserung der Conversion-Rate deiner Produktseite nutzen musst. Wenn du noch nichts verkauft hast, kann das problematisch sein. Glücklicherweise kannst du Feedback anzeigen, das nicht zwingend aus deinen eigenen Verkäufen stammt.

Mit einigen Apps aus dem Shopify App Store kannst du Kundenfeedback vom Lieferanten importieren, insbesondere wenn der Lieferant ein Verkäufer auf AliExpress ist. Dabei überträgst du lediglich Bewertungen von AliExpress in deinen Shop. AliReviews ist ein Beispiel für eine geeignete App. Es stehen jedoch noch viele weitere zur Auswahl.

Du kannst deine Käufer dazu ermutigen, eine Bewertung abzugeben. Du kannst ihnen zum Beispiel 10% Rabatt auf den nächsten Einkauf anbieten, wenn sie eine Kundenstimme zu ihrem Kauf verfassen. Das motiviert Käufer zu einer Bewertung. Das ist wichtig, weil nur wenige Käufer eine Bewertung hinterlassen.

So kannst du nach und nach Bewertungen für dein Produkt sammeln und Social Proof aufbauen. Gewähre den Rabatt natürlich nur für die erste Bewertung, damit du deine Gewinnmargen nicht drastisch reduzierst. Social Proof erhöht die Conversion-Rate deiner Landingpage deutlich.

8. Empfehlungen von Influencern

Eine weitere, etwas teure Möglichkeit zur Steigerung der Conversions sind Empfehlungen von Influencern auf deiner Produktseite. Große Unternehmen haben damit kein Problem. Es ist schließlich nicht ungewöhnlich, LeBrons Gesicht auf der E-Commerce-Website von Nike zu sehen.

Als Dropshipper kannst du das auf zwei Arten tun:

  1. Bezahle eine Influencerin dafür, dein Produkt zu präsentieren, bitte sie um einen Instagram-Beitrag mit einem positiven Text oder Kommentar und füge anschließend einen Screenshot des Beitrags auf deiner Produktseite ein
  1. Biete einer Influencerin ein kostenloses Produkt an und gehe wie bei Punkt 1 vor, ohne Geld zu bezahlen

Auf deiner Produktseite musst du diesen Screenshot in den Fließtext der Produktbeschreibung und in das Produktbild-Karussell einfügen. Stelle sicher, dass ein Website-Besucher ihn nicht übersehen kann. Ich empfehle außerdem eine Bildunterschrift, die dem Leser erklärt, wer diese Influencerin ist und wie er ihr Social-Media-Konto findet. Allein das erhöht nicht nur die gesamte Shopify-Conversion-Rate, sondern zieht über den Beitrag der Influencerin auch mehr Besucher in deinen Onlineshop.

Es ist schwierig, einen Influencer zu finden, der dazu für deinen Shop bereit ist. Das wird dich Geld kosten. Betrachte es jedoch positiv. Du investierst in die Glaubwürdigkeit deines Shops.

Wenn dein E-Commerce-Unternehmen noch am Anfang steht, empfehle ich dir die Zusammenarbeit mit einem Influencer. Verwende die Bilder anschließend in deinem Hero-Banner, auf deiner Landingpage und auf einigen deiner Produktseiten. Du kannst mit dem Influencer vereinbaren, mehrere Fotos mit unterschiedlichen Produkten aufzunehmen.

So musst du nicht mehrere Influencer für verschiedene Produkte bezahlen. Arbeite einfach mit einer Person zusammen und hole das Beste aus der Kooperation heraus. Wenn du Fortschritte machst und mehr verkaufst, stehen dir mehr Mittel für deine Influencer-Kampagnen zur Verfügung.

9. Fear-of-Missing-out-Taktiken als großartige Strategie zur Conversion-Rate-Optimierung

Das wird üblicherweise als FOMO bezeichnet. Es ist ein psychologisches Phänomen, bei dem viele Menschen haben möchten, was andere besitzen. Es ist eine Form des ständigen Vergleichs mit den Nachbarn.

Diese FOMO-Taktiken kannst du einsetzen:

  • Countdown-Timer
  • Zeitlich begrenzter kostenloser Versand
  • Zeitlich begrenzter Rabatt
  • Frühbucherrabatte und Rabatte zur Einführung neuer Produkte

Für Countdown-Timer stehen Shopify-Apps zur Verfügung. Du stellst den Timer zum Beispiel für eine dreitägige Rabattaktion ein. Jeder Besucher dieser Produktseite sieht einen Countdown mit der verbleibenden Zeit bis zum Ende der Aktion und möchte das Produkt deshalb jetzt kaufen.

Manche Countdown-Timer sind ausgefeilt. Du kannst zum Beispiel einen Countdown-Timer verwenden, der für jedes Produkt nur 24 Stunden lang einen Rabatt anbietet. Dieser Countdown-Timer kann eine IP-Adresse erkennen.

Wenn Kunde A aus Amerika deine Website zum ersten Mal besucht, sieht er einen Countdown-Timer mit 24 Stunden. Kehrt er 12 Stunden später zurück, sieht er, dass ihm nur noch 12 Stunden bleiben, um das Angebot zu nutzen.

Besucht Kunde B aus Amerika oder einem anderen Land deinen Shop nach Kunde A, sieht auch dieser Kunde 24 Stunden. Im Grunde behandelt dieser Countdown-Timer jeden Website-Besucher unterschiedlich.

Du musst diese Software jetzt nicht kaufen. Du kannst einfache Versionen verwenden. Alternativ kannst du auch nur ein Banner im Hero-Bereich deines Shops oder auf der Produktseite platzieren. Eine manuelle Rabattankündigung auf jeder Produktseite einzufügen, ist allerdings mühsam.

Die gute Nachricht ist, dass du mit vielen Shopify-Apps Banner erstellen kannst, die auf allen normalen Webseiten und Produktseiten erscheinen. Nutze diese Shopify-Apps, um FOMO in deine Marketingstrategie für Produktseiten einzubauen.

10. Unwiderstehliche Angebote

Erstelle schließlich Angebote, denen man nur schwer widerstehen kann. Ein Produktrabatt ist eine Möglichkeit, insbesondere bei einem erheblichen Preisnachlass. Ein üblicher Ansatz besteht darin, den Preis auf das Doppelte deines beabsichtigten Verkaufspreises anzuheben und ihn anschließend zu halbieren. So wirkt es, als wäre das Produkt um 50% reduziert.

Angenommen, ein Produkt, das du verkaufst, kostet in China $25. Du möchtest es für $50 verkaufen und eine Gewinnmarge von $25 erzielen. Statt es direkt für $50 anzubieten, setzt du den Preis auf $100 und senkst ihn anschließend auf $50. Dadurch glaubt der Kunde, einen Rabatt von 50% zu erhalten. Ein solches Angebot ist schwer abzulehnen.

Ist das eine schlechte Praxis? Viele große Shops tun das, ebenso Verkäufer auf Amazon, insbesondere während der Black-Friday-Aktion. Es mag unethisch klingen, ist aber nicht illegal. Schließlich legt kein Gesetz eine Obergrenze für den Preis fest, zu dem du als Verkäufer ein Produkt anbieten möchtest.

Hier sind weitere Beispiele für Angebote, denen man nur schwer widerstehen kann:

  • BOGO oder „Kaufe eins, erhalte eins kostenlos“
  • Produkt-Bundles
  • Große Rabatte oder massive Preissenkungen
  • Geld-zurück-Garantie
  • Ein Produkt kaufen und einen prozentualen Rabatt auf den nächsten Einkauf erhalten
  • Kostenloser Versand

Dafür gibt es viele weitere Möglichkeiten. Ich empfehle dir, nach deinen Mitbewerbern zu suchen und anschließend etwas anzubieten, das sie nicht anbieten. Achte außerdem stets darauf, welche Angebote andere Unternehmen machen. Dabei entdeckst du einige ausgezeichnete Marketingangebote, die du auf deine Produkte übertragen kannst. Bieten sie kostenlosen Versand an? Wie sehen ihre E-Commerce-Websites aus? Die E-Commerce-Branche ist wettbewerbsintensiv, doch Konkurrenz ist nicht zwangsläufig schlecht. Du kannst viel von erfolgreichen Mitbewerbern lernen, indem du sie beobachtest und kopierst.

Fazit

Was ist jetzt der nächste Schritt? Ich schlage vor, dass du deine Produktseiten ansiehst und prüfst, ob sie die zehn Komponenten zur Steigerung deiner durchschnittlichen Conversion-Rate enthalten. Falls nicht, rate ich dir dringend, daran zu arbeiten.

Nicht alle zehn Strategien zur Conversion-Rate-Optimierung müssen vorhanden sein. Du musst zum Beispiel nicht für jedes Produkt einen Influencer engagieren. Entscheidend ist, dass du an jeder Taktik zur Conversion-Rate-Optimierung arbeitest, bis du so viele wie möglich umsetzen kannst. Viele Shopify-Shop-Betreiber kämpfen damit. Denke daran, dass Split-Tests und die Analyse des Nutzerverhaltens auf deiner Website entscheidend sind, um die Wirksamkeit einer Technik zur Conversion-Rate-Optimierung festzustellen. Verwende Google Analytics oder LuckyOrange, um Einblicke in die Customer Journey zu erhalten.

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Aaron Matthew Ang

Aaron Matthew Ang
E-Commerce Writer at Tradelle
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