Was ist Dropshipping und wie legst du los?

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell im Einzelhandel, mit dem du Produkte mit sehr wenig Startkapital online verkaufen kannst. Die Frage ist: Wie fängst du damit an?
In diesem Artikel erfährst du:
- Was Dropshipping ist und wie es funktioniert
- Was du beim Aufbau eines Dropshipping-Business beachten solltest
- Welche Tools ich dir für deinen Erfolg empfehle
- Wie du deine Produkte vermarktest
Am Ende dieses Artikels hast du alle Informationen, die du für den Start deines eigenen Dropshipping-Business brauchst.
Was ist Dropshipping?
Dropshipping ist ein Geschäftsmodell im Einzelhandel, bei dem du physische Waren online verkaufst. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Einzelhandel besteht darin, dass du keinen Warenbestand im Voraus kaufen musst.
Beim Dropshipping arbeitest du mit deinem Lieferanten zusammen. Du kümmerst dich um das Marketing und die Zahlungsabwicklung. Dein Lieferant übernimmt den Versand der Bestellung.
So funktioniert es:
- Du entscheidest dich für ein Produkt und verkaufst es online
- Ein Kunde sieht deine Produktanzeige oder Website
- Der Kunde kauft das Produkt
- Du bestellst das Produkt bei deinem Lieferanten
- Der Lieferant sendet den Artikel direkt an den Kunden und nicht an dich
Beim Dropshipping übernimmst du die Aufgaben eines Einzelhändlers, ohne selbst Waren einkaufen zu müssen. Du brauchst weder ein Lager noch ein eigenes Bestandsverwaltungssystem. Du gibst erst dann Geld für ein Produkt aus, wenn ein Kunde es bereits bei dir gekauft hat.
Dein Gewinn beim Dropshipping ergibt sich aus der Differenz zwischen deinem Verkaufspreis und dem Produktpreis des Lieferanten. Angenommen, dein Lieferant verkauft ein Hemd für 19 $ und du bietest dasselbe Hemd für 39 $ an. Dann beträgt dein Bruttogewinn 20 $.
Verschiedene Möglichkeiten für Dropshipping
Die erste Frage, die du dir vielleicht stellst, lautet: Wo verkaufe ich meine Produkte? In diesem Abschnitt zeige ich dir mehrere Möglichkeiten: Social Media, deine eigene E-Commerce-Website und Onlinemarktplätze.
Einen Dropshipping-Shop aufbauen
Für den Aufbau eines Dropshipping-Shops stehen dir mehrere Plattformen zur Verfügung. Damit erhältst du eine eigene Domain beziehungsweise Website-Adresse und betreibst dein eigenes Onlinebusiness wie die großen Marken.
Diese Plattformen kommen dafür infrage:
- Shopify
- WooCommerce auf der WordPress-Plattform
- Wix
- BigCommerce
- Ecwid
- Square
- Squarespace
Im Grunde suchst du eine Plattform, auf der du deine Website hosten kannst. Meiner Meinung nach sind Shopify und WooCommerce die beiden besten Optionen. Shopify eignet sich besonders für alle, deren Hauptziel ein Onlineshop ist. WooCommerce passt besser, wenn du mehr Flexibilität und Funktionen für deine Website brauchst.
Dropshipping ausschließlich über Social Media
Dropshipping über Social Media ist möglich. Meine beste Empfehlung ist Facebook. Dort kannst du deine Produkte im Facebook Marketplace einstellen.
Nutze dafür weder Instagram noch TikTok oder Facebook Shop. Diese Plattformen verlangen eine URL. Dein Shop-Antrag wird erst genehmigt, wenn du bereits eine aktive Website hast.
Verwechsle das nicht mit der Vermarktung eines bestehenden Shops über Social Media. Gemeint ist hier die integrierte Shop-Funktion der jeweiligen Plattform. Wie du einen externen Shop in sozialen Medien vermarktest, erkläre ich später in diesem Artikel.
Einen Dropshipping-Shop auf einem Marktplatz aufbauen
Mit Marktplätzen sind Websites wie Amazon, eBay und Etsy gemeint. Beim Dropshipping sind das die drei wichtigsten Anbieter.
Du erstellst ein Verkäuferkonto und stellst deine Dropshipping-Artikel auf der Plattform ein. Sobald ein Kunde bestellt, beauftragst du den Lieferanten mit dem Versand.
Beachte, dass diese drei Plattformen unterschiedliche Dropshipping-Regeln haben. So erlaubt Etsy Dropshipping nur, wenn du das Produkt selbst entworfen hast. Das ist etwa mit Print-on-Demand-Diensten wie Printify möglich. Etsy verbietet ausdrücklich Produkte aus Massenfertigung.
Außerdem musst du die jeweiligen Versandregeln einhalten. Verlangt die Plattform beispielsweise einen Versand innerhalb von 48 Stunden nach Zahlungseingang, muss dein Lieferant diese Vorgabe erfüllen. Andernfalls kann dein Konto auf der Plattform gesperrt werden.
Am besten baust du deinen eigenen Onlineshop auf. Das stärkt die Glaubwürdigkeit deiner Marke. Wenn du möchtest, kannst du dieselben Produkte gleichzeitig auf drei Plattformen verkaufen. Ein Shopify-Shop lässt sich beispielsweise mit Facebook und Amazon verbinden.
So verfügst du über drei Verkaufsflächen: deinen Shopify-Shop sowie deine Shops auf Facebook und Amazon. Änderungen an deinem Shopify-Shop werden auch in den beiden anderen Shops übernommen.
Als Einsteiger solltest du zunächst lernen, einen Dropshipping-Shop nur mit Shopify aufzubauen. Weitere Vertriebskanäle kannst du später jederzeit hinzufügen.
In vier Schritten zum eigenen Dropshipping-Business
In diesem Abschnitt zeige ich dir vier einfache Schritte für den Start eines Dropshipping-Business. Du erfährst, wie du ein Produkt auswählst, welche Tools du nutzen kannst und wie du deine Produkte wirksam vermarktest.
Schritt 1: Nische und Produktauswahl
Eine Nische bezeichnet einen bestimmten Branchen- oder Produkttyp. Beispiele dafür sind Gesundheit, Schuhe und Elektronikzubehör.
Dein Erfolg im Dropshipping beginnt mit der Wahl der richtigen Nische und Produkte. Wähle:
- Eine Nische oder einen Markt, den du verstehst
- Produkte, für die Nachfrage besteht
- Produkte mit zuverlässigen Lieferanten
- Profitable Produkte
Es gibt Millionen von Produkten. Eine manuelle Recherche kostet dich unnötig viel Zeit. Hier kommt Tradelle ins Spiel.
Mit Tradelle findest du leichter denn je Produkte mit Erfolgspotenzial. Auch passende Lieferanten findest du direkt auf Tradelles Plattform. Sieh dir dazu den folgenden Beispiel-Screenshot an:

Wie du siehst, zeigt dir der Produkteintrag die Einkaufskosten, den empfohlenen Verkaufspreis und deinen Gewinn pro Verkauf. Auf derselben Seite findest du auch Lieferanten von AliExpress.
Außerdem siehst du, ob es Facebook-Anzeigen für das Produkt gibt oder ob es aktuell auf Amazon verkauft wird. Wenn du dir die Einträge genauer ansiehst, erhältst du einen Eindruck von der Konkurrenz.
Hier ist ein Beispiel:

Das Produkt wird für 35 $ verkauft und liegt damit über Tradelles Preisempfehlung. Du kannst dich also innerhalb dieser Preisspanne positionieren und trotzdem einen ordentlichen Gewinn erzielen.
Schritt 2: Einen zuverlässigen Dropshipping-Lieferanten finden
Sobald du dich für ein Produkt entschieden hast, brauchst du einen zuverlässigen Lieferanten. Dein Erfolg als Dropshipper hängt stark von dessen Qualitätsstandards und Versandgeschwindigkeit ab. Statt manuell zu suchen, kannst du Tradelles Plattform nutzen. Nachdem du ein Produkt ausgewählt hast, übernimmt Tradelle den automatischen Versand für dich. Darum musst du dich also nicht kümmern. Auf der Plattform findest du außerdem externe Dropshipping-Lieferanten, was Zeit und Geld spart.
Öffne dafür den Bereich „Handverlesene Produkte“ in Tradelle und gib den Produktnamen in das Suchfeld ein. Sobald die Ergebnisse angezeigt werden, sieht die Ansicht ungefähr so aus:

Klicke nun auf ein Produkt. Dann erscheint diese Ansicht:

Zuvor haben wir einige Schaltflächen besprochen. Klicke nun auf „BESTEN LIEFERANTEN FINDEN“, um neben AliExpress und Tradelle nach weiteren Bezugsquellen zu suchen.
Wie du siehst, gibt es weitere Anbieter. Wenn wir auf DHGATE klicken, erscheint diese Ansicht:

Hier findest du mehrere Lieferanten für denselben oder einen ähnlichen Artikel. Sieh dir die Angebote einzeln an und entscheide dich für das beste.
Beachte, dass diese Lieferantendatenbanken nicht zu Tradelle gehören. Um bestellen zu können, musst du dort ein Konto anlegen. Die Registrierung ist kostenlos.
Gerade Einsteigern ist Tradelles Fulfillment-System zu empfehlen. Tradelle übernimmt den gesamten Fulfillment-Prozess und den Versand, während du dich auf das Wesentliche konzentrierst: das Marketing.
Jetzt solltest du die Produkte bestellen und selbst testen. Du musst wissen, was du verkaufst, damit es später keine Probleme gibt. Wenn du das Produkt zur Hand hast, kannst du außerdem eigene Produktbilder und Anzeigen erstellen.
Schritt 3: Deinen Shop aufbauen
Sobald deine Produktliste und die passenden Lieferanten feststehen, kannst du den Aufbau deines E-Commerce-Shops planen. Ich empfehle Shopify oder WooCommerce. Wenn du Tradelle nutzt, würde ich Shopify wählen, da sich beide Systeme verbinden lassen.
Diese Tipps helfen dir beim Aufbau deines Onlineshops:
- Einheitlichen Stil verwenden: Lege ein einheitliches Design für Schriftarten, Schriftgrößen, Farben und weitere Elemente fest. So wirkt dein Shop stimmig und professioneller.
- Einfache Bedienung: Achte beim Design deines Shops auf eine einfache Bedienung. Menüs und Produktkollektionen müssen leicht zu navigieren sein. Auch Links zu wichtigen Seiten wie deinen AGB und der Datenschutzerklärung müssen gut sichtbar sein.
- Bilder: Verwende keine unscharfen Bilder. Wenn dein Lieferant keine ansprechenden Produktfotos bereitstellt, solltest du selbst neue erstellen. Du kannst einen professionellen Bildbearbeiter beauftragen oder einfache Fotos mit kostenlosen Apps attraktiver gestalten. Flair.ai ist ein sehr hilfreiches Tool dafür.
Das Erscheinungsbild deines Shops trägt zu deinem Erfolg bei. Schlecht gestaltete Shops erzielen meist keine guten Ergebnisse. Sieh dir deshalb Onlineshops aus deiner Nische an. Achte darauf, wie sie ihre Produkte präsentieren, und nutze diese Beispiele als Inspiration für einen professionellen Auftritt.
Schritt 4: Dein E-Commerce-Business vermarkten
Der letzte Schritt zum Erfolg im Dropshipping ist die Vermarktung deiner Marke. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Beginne am besten mit diesen kostenlosen Methoden.
- Social Media: Veröffentliche Inhalte zu deinen Produkten. Instagram, Facebook und TikTok eignen sich dafür besonders gut. Wähle die passende Plattform für dein Marketing. TikTok richtet sich beispielsweise an eine jüngere Zielgruppe. Instagram eignet sich besonders für Produkte aus den Bereichen Gesundheit und Beauty.
- Bloggen: Sowohl Shopify als auch WooCommerce ermöglichen dir die Veröffentlichung von Blogbeiträgen. Schreibe Beiträge, die Menschen mithilfe deines Produkts bei der Lösung eines Problems unterstützen. Dein Ziel ist eine gute Platzierung in Suchmaschinen, damit kostenloser Traffic auf deinen Onlineshop gelangt.
- Produktvideos: Videos erzielen im Content-Marketing oft bessere Ergebnisse als Bilder. Sie vermitteln deinem Publikum mehr. Menschen reagieren zudem eher auf Videos als auf reine Bildinhalte.
Die meisten Dropshipper beginnen ihr Marketing mit Anzeigen. Davon rate ich ab. Anzeigen erhöhen zwar deine Sichtbarkeit deutlich, sind aber teuer. Außerdem brauchst du Erfahrung, um damit Gewinn zu erzielen. Sieh dir stattdessen über den Link zu Facebook-Anzeigen in Tradelle an, welche Inhalte bei deiner Zielgruppe gut ankommen.
Sei kreativ. Bestelle die Produkte selbst und erstelle mehrere Videos damit. Du weißt nie, welches davon viral wird. Schon ein einziges virales Video kann für großen Erfolg sorgen.
Shopify oder WooCommerce: Was solltest du nutzen?
Von diesen beiden Plattformen empfehle ich Shopify. Die Gründer von Shopify haben die Plattform für einen einzigen Zweck entwickelt: E-Commerce.
Für 25 $ pro Monat erhältst du einen vollständig ausgestatteten Onlineshop, mit dem du:
- Produkte hochladen kannst
- Produktkategorien erstellen kannst
- eine Zahlungsoption integrieren kannst
- Versandregeln festlegen kannst
- Blogbeiträge veröffentlichen kannst
- Bestellungen bearbeiten kannst
Shopify übernimmt außerdem das Hosting deines Onlineshops. Dafür fällt keine separate Gebühr an. Der größte Vorteil ist, dass du all diese Aufgaben auf einer einzigen Plattform erledigen kannst. Über diesen Link erhältst du Shopify im ersten Monat für nur 1 $: www.purposeworkflow.com/shopify
Das bedeutet nicht, dass WooCommerce eine schlechte Wahl ist. WooCommerce ist eine hervorragende Option, setzt aber Grundkenntnisse in der Webgestaltung voraus. Außerdem musst du mehrere Plug-ins einsetzen, die Sicherheit deiner Website aktualisieren und dich um weitere technische Aufgaben kümmern.
WooCommerce bietet vor allem Flexibilität. Mit Shopify sieht dein Shop eher wie ein standardisierter Onlineshop aus. Shopify-Shops lassen sich nur schwer individuell gestalten. Zwar gibt es dafür Apps, doch sie sind teuer.
Ich empfehle Shopify, weil du damit unkompliziert einen Dropshipping-Shop aufbauen kannst. So kannst du dich auf die Vermarktung deiner Produkte konzentrieren, statt die Technik deines Shops zu verwalten.
Vor- und Nachteile des Dropshipping-Geschäftsmodells
Bevor du einsteigst, solltest du einige Punkte bedenken. Dropshipping ist keine sichere Methode, um Geld zu verdienen, und auch kein Weg zum schnellen Reichtum. Die folgenden Vor- und Nachteile helfen dir bei der Entscheidung, ob du ein Dropshipping-Business starten möchtest.
Vorteile von Dropshipping
- Niedrige Einstiegshürde: Der Einstieg ins Dropshipping kostet kein Vermögen. Du kannst für weniger als 30 $ pro Monat anfangen.
- Einfacher Aufbau: Du musst nicht programmieren können, um eine Website zu erstellen. Fast alle Website-Plattformen bieten inzwischen einen Editor mit Drag & Drop. Bei Shopify stehen dir zudem Hunderte Themes zur Auswahl. Sie sind bereits für Onlineshops ausgelegt. Du musst nur noch deine Produkte hochladen.
- Millionen Produkte zur Auswahl: Du kannst aus Dutzenden Dropshipping-Anbietern wählen. Auf deren Websites findest du Produkte und die jeweiligen Lieferanten.
- Du bist dein eigener Chef: Als Händler legst du deine eigenen Regeln fest. Du entscheidest über Marketingstrategien, Preise und Versandbedingungen. Es ist dein Unternehmen. Du kannst alles tun, was du für sein Wachstum für richtig hältst.
Nachteile von Dropshipping
- Niedrige Gewinnmargen: Mit Dropshipping reich zu werden, ist wegen des starken Wettbewerbs nicht einfach. Schon eine dauerhafte Gewinnmarge von 20 % wäre ein gutes Ergebnis.
- Starker Wettbewerb: Weil der Einstieg ins Dropshipping einfach ist, versuchen sich viele Menschen daran. Es ist ein Ausdauerwettbewerb. Nur wer wirklich entschlossen ist, erfolgreich zu sein, bleibt langfristig dabei.
- Keine Kontrolle über die Produkte: Da du die Produkte anderer Anbieter verkaufst, hast du kaum oder gar keine Kontrolle darüber. Sind die ausgewählten Produkte von schlechter Qualität, trägst du trotzdem die Verantwortung für Verkäufe, Erstattungen und die Kundenzufriedenheit.
Insgesamt lässt sich sagen: Dropshipping ist ein aktives und kein passives Business. Du musst jederzeit den Überblick behalten, Bestellungen verwalten, Erstattungen bearbeiten und Kundenservice leisten. Hinzu kommen die technischen Aspekte deines Shops, deine Marketingstrategien und weitere Aufgaben.
Wenn du nach passivem Einkommen suchst, ist Dropshipping nicht die beste Wahl. Wenn du den Einzelhandel liebst, solltest du dieses Geschäftsmodell jedoch ernsthaft in Betracht ziehen.
Kosten und Gewinne: Wie viel kannst du mit Dropshipping verdienen?
Dropshipping ist nicht kostenlos. Du kannst es zwar ohne Ausgaben versuchen, wirst damit aber wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Dropshipping ist ein echtes Business. Und um Geld zu verdienen, musst du bekanntlich zunächst investieren.
Du kannst bereits für 1 $ pro Monat mit Dropshipping beginnen. Diesen Preis zahlst du für deinen Shopify-Shop. Die weiteren Ausgaben hängen davon ab, wie einfach du deine Abläufe gestalten möchtest.
Du kannst beispielsweise kostenpflichtige Tools verwenden, um Produkte in deinen Shop zu importieren. Alternativ nutzt du kostenlose Lösungen und erledigst die Arbeit manuell. Eine Option ist Tradelle, ein Tool für Produktrecherche und automatisches Fulfillment. Es spart viel Zeit und hilft dir, mögliche Fehler zu vermeiden.
Ein weiterer Kostenfaktor ist das Marketing. Anzeigen können viel Geld kosten. Als kostenlose Alternative kannst du Produktvideos in sozialen Medien oder Blogbeiträge veröffentlichen.
Und wie sieht es mit dem Gewinn aus? Wie viel kannst du verdienen? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Deine Rentabilität hängt von der Gewinnmarge, den Ausgaben, der Umsatzsteuer und der Zahl der verkauften Artikel ab.
Nehmen wir als Beispiel an, dass du Handyhüllen für je 15 $ verkaufst. Der Einkaufspreis pro Hülle beträgt 3 $ und du verkaufst 100 Stück. Dann sieht deine Gewinnrechnung so aus:
- Umsatz: 100 × 15 $ = 1.500 $
- Wareneinsatz: 100 × 3 $ = 300 $
- Shopify-Abo: 25 $
- Gesamtausgaben: Shopify 25 $ + Wareneinsatz 300 $ = 325 $
- Bruttogewinnmarge: Umsatz 1.500 $ minus Gesamtausgaben von 300 $ = 1.200 $
Das reicht vielleicht noch nicht zum Leben, doch wir betrachten hier nur ein Produkt. Stell dir vor, du hättest Hunderte Produkte und würdest stark nachgefragte Artikel verkaufen.
Wie viel du mit Dropshipping verdienst, hängt stark davon ab, wie du deine Waren vermarktest und Nachfrage nach deinen Produkten erzeugst. Wenn du theoretisch Tausende Einheiten pro Monat verkaufst, kannst du monatlich auch mehrere Zehntausend Dollar verdienen.
FAQ: Was ist Dropshipping & wie legst du los?
Was ist Dropshipping und wie funktioniert es?
Dropshipping ist ein Geschäftsmodell im Einzelhandel, bei dem du die Produkte anderer Anbieter verkaufst. Du musst keinen Warenbestand einkaufen. Du bezahlst nur Produkte, für die deine Kunden dich bereits bezahlt haben.
Wie werde ich Dropshipper?
Zunächst suchst du nach geeigneten Produkten und baust anschließend deine Website auf. Ob du dein Unternehmen bei einer Behörde anmelden musst, hängt von den örtlichen Gesetzen ab.
Wie viel kostet der Einstieg ins Dropshipping?
Wenn du Shopify als Plattform nutzt, kannst du für weniger als 1 $ pro Monat starten. Ergänze am besten ein Tool wie Tradelle, damit du Geschäftsentscheidungen auf Grundlage echter Daten treffen kannst. Es kostet nur 30 $ pro Monat. Damit gibst du insgesamt höchstens 31 $ pro Monat aus.
Wie profitabel ist Dropshipping?
Die durchschnittliche Gewinnmarge im Dropshipping liegt je nach Nische bei 20–30 %. Als Conversion-Rate kannst du etwa 2 % bis 3 % erwarten.
Fazit
Entscheide dich als Nächstes für die Nische, die du ansprechen möchtest. Schreibe deine Ideen auf und öffne anschließend Tradelle, um ein kostenloses Konto anzulegen. Führe deine eigene Marktrecherche durch und speichere die Produkte, die du verkaufen möchtest. Nutze Tradelles Links zu Produktlieferanten und bestelle die Artikel, um sie selbst zu testen.
Während du auf die Lieferung wartest, kannst du dich mit dem Aufbau deines Shops auf Shopify beschäftigen. Es gibt viele kostenlose Videos, die dir Schritt für Schritt zeigen, wie du einen Dropshipping-Shop mit Shopify erstellst.




