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Facebook-Anzeigen für Dropshipping schalten

18 Min. LesezeitVeröffentlicht:
Facebook-Anzeigen für Dropshipping schalten
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In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit Facebook-Werbung Umsätze für deinen Dropshipping-Shop erzielst. Ja, vieles davon hast du sicher schon gehört. Ich habe aber auch einige Tipps für dich, die du vielleicht noch nicht kennst.

Darum geht es:

  • Gründe für Werbung auf Facebook
  • Eine schrittweise Anleitung für Facebook-Werbung
  • Tipps für erfolgreiche Facebook-Anzeigen

Auf Facebook erwartet dich starke Konkurrenz. Große Unternehmen werben dort und geben viel Geld aus, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen, die sonst dir gehören könnte. Mit meinen Tipps verbesserst du deine Chancen.

Wie groß ist der Markt auf Facebook?

Facebook ist die Plattform für Social Media, die die Welt und den Konsum nutzergenerierter Inhalte verändert hat. Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist Facebook trotz aller Proteste weiterhin das größte soziale Netzwerk der Welt.

Hier sind einige interessante Zahlen:

  • Facebook hat monatlich 3,05 Milliarden aktive Nutzer
  • Menschen im Alter von 13 bis 65 Jahren nutzen Facebook
  • Die USA gehören mit 175 Millionen Nutzern zu den Ländern mit der stärksten Facebook-Nutzung
  • Die größte Gruppe der Facebook-Nutzer in den USA ist 25 bis 34 Jahre alt

Einige Länder blockieren Facebook. Sie werden autoritär regiert und ihre Regierungen wollen kontrollieren, welche Onlineinhalte die Bevölkerung konsumiert. Für uns Dropshipper sind diese Länder nicht relevant. Wir haben keinen Grund, Produkte in diese Länder zu versenden, da die meisten von ihnen auch wirtschaftliche Schwierigkeiten haben.

Sehen wir uns dazu die folgende Datengrafik von Statista an:

Wie du siehst, ist ein großer Teil der Facebook-Nutzer zwischen 25 und 44 Jahre alt. Wir können davon ausgehen, dass diese Nutzer Kaufkraft besitzen. Zudem neigen diese Menschen psychologisch eher zu Käufen.

Auch wenn sich dein Produkt an Menschen zwischen 18 und 24 Jahren richtet, hast du einen riesigen Markt. 18,1 % der Facebook-Nutzer gehören zu dieser Altersgruppe.

Facebook ist riesig. Experten prognostizieren für die Plattform ein Wachstum von weniger als 2 % pro Jahr. Das klingt wenig, ist angesichts der bereits erreichten Größe aber nachvollziehbar. Facebook deckt etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ab.

Bei mehr als drei Milliarden Nutzern pro Monat findest du auf der Plattform mit Sicherheit einen Markt. Wenn du die Methoden aus diesem Artikel befolgst, bin ich überzeugt, dass du mit Dropshipping-Anzeigen erfolgreich sein wirst auf Facebook.

Gründe und Vorteile von Werbung auf Facebook

Bevor du mit Facebook-Werbung beginnst, erkläre ich dir, warum es sinnvoll sein kann, Geld auf dieser Plattform auszugeben.

Das sind die wichtigsten Gründe:

  • Reichweite: Facebook ist das größte soziale Netzwerk. Du kannst Milliarden Menschen in Dutzenden Ländern erreichen.
  • Anzeigenformat: Du kannst Videoanzeigen und Bildanzeigen erstellen.
  • Platzierung: Du kannst auf Facebook, Messenger, Instagram und WhatsApp werben.
  • Analyse: Facebook bietet dir zahlreiche Möglichkeiten, Daten nach deinen Anforderungen aufzuschlüsseln. Analysiere sie so, dass du über deine nächsten Schritte entscheiden kannst.

Facebook bietet von allen Plattformen den höchsten Ertrag auf Werbeinvestitionen, also den höchsten Ertrag auf Werbeausgaben. Auch die potenzielle Reichweite ist dort am höchsten. TikTok ist zwar weitverbreitet, doch seine Nutzer sind nicht unbedingt kaufbereit. Viele Menschen auf TikTok sind Teenager. Sie öffnen die App nicht, um etwas zu kaufen.

Auf Facebook erreichst du mit deiner Werbung unter anderem Unternehmer, Eltern, Schulen und Behörden.

Schritt für Schritt Facebook-Anzeigen für Dropshipping schalten

Für eine Facebook-Anzeige brauchst du zunächst eine Facebook-Seite. Sie ist eine Art Unternehmensprofil, das mit deinem persönlichen Profil verknüpft ist.

Zur Unterscheidung:

  • Persönliche Seite oder persönliches Profil: Dieses gewöhnliche Facebook-Konto ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Jeder Facebook-Nutzer benötigt ein persönliches Profil.
  • Unternehmensseite oder Facebook-Seite: Diese Seite erstellst du für ein Unternehmen oder eine bekannte Person. Sie hat keine „Freunde“, sondern Follower.

Du kannst dein persönliches Facebook-Profil nicht geschäftlich nutzen. Werbung auf Facebook ist nur über deine Unternehmensseite möglich.

Teil 1: Eine Facebook-Unternehmensseite erstellen

Um eine Facebook-Seite einzurichten, suche oben rechts nach dem Punktsymbol und klicke anschließend auf „SEITE“.

Danach siehst du diesen Bildschirm:

Gib links deinen Unternehmensnamen ein, wähle eine Kategorie und füge eine Beschreibung hinzu. Hier ist ein Beispiel:

Klicke anschließend unten auf „SEITE ERSTELLEN“. Dann siehst du diese Ansicht:

Ergänze die erforderlichen Angaben. Meine Daten zeige ich aus Sicherheitsgründen nicht. Klicke anschließend unten im Bereich auf „WEITER“.

Du siehst diese Ansicht:

Füge nun ein Profilbild für dein Unternehmen hinzu, vorzugsweise dein Logo, und anschließend ein Titelbild. Klicke danach unten im Bereich auf „WEITER“.

Nun kannst du WhatsApp hinzufügen. Wenn du kein WhatsApp-Konto hast, klicke auf „ÜBERSPRINGEN“.

Auf dem nächsten Bildschirm wirst du aufgefordert, Freunde einzuladen. Verzichte zunächst darauf, weil deine Seite noch leer ist. Lade Freunde erst dann ein, deine Seite mit „Gefällt mir“ zu markieren, wenn bereits Inhalte vorhanden sind.

Klicke auf „WEITER“ und anschließend auf „FERTIG“.

Damit besitzt du eine Facebook-Seite für dein Dropshipping-Business. Meine sieht so aus:

Die Seite enthält noch keine Inhalte, weil ich sie während des Schreibens dieses Artikels erstellt habe. Füge als Nächstes Inhalte hinzu und passe Einstellungen wie die gewünschte Privatsphäre an. Danach kannst du deine Facebook-Anzeige erstellen.

Teil 2: Die Anzeige erstellen

Klicke links auf „WERBEANZEIGEN ERSTELLEN“. Dann siehst du diese Ansicht:

Ändere nun das „ZIEL“. Klicke dafür oben auf „ÄNDERN“. Anschließend siehst du diese Ansicht:

Im Januar 2024 hat Facebook die „ZIELOPTIONEN“ für Werbung geändert. „CONVERSION“ wird nicht mehr als Option angezeigt, da Facebook die Auswahl zur Vereinfachung des Ablaufs auf insgesamt 6 Optionen reduziert hat.

Als Dropshipper möchtest du nicht nur Traffic, sondern Verkäufe erzielen. Wähle deshalb nur:

  • Nachrichten
  • Automatisch

Eine Ausnahme von dieser Regel: Ich würde weiterhin „MEHR WEBSITE-BESUCHER ERHALTEN“ empfehlen. Unser wichtigstes Werbeziel besteht darin, Nutzer von Facebook in unseren Dropshipping-Shop zu führen.

Wenn du „Gefällt mir“-Angaben als Ziel wählst, zeigt Facebook deine Anzeigen Menschen, die häufig Facebook-Seiten mit „Gefällt mir“ markieren. Das hilft uns nicht. Wir möchten, dass Menschen kaufen und nicht nur unsere Seite liken.

Deshalb müssen wir verkaufsbezogene Ziele wählen. So zeigt Facebook unsere Anzeige Menschen, die wahrscheinlich aktiv werden und kaufen.

Aktuell empfehle ich dir dringend die Option „Automatisch“. Facebook hat im Laufe der Jahre so viele Daten zum Nutzerverhalten gesammelt, dass der Algorithmus weiß, wie er deine Anzeige den richtigen Menschen zeigen kann.

Wähle im nächsten Schritt deine Mediendateien aus:

Aktiviere anschließend die folgenden Optionen:

Scrolle danach nach unten, bis du diese Ansicht siehst:

In diesem Bereich erstellst du deine Zielgruppe. Klicke zuerst auf „EIGENE ERSTELLEN“ und danach auf „NEU ERSTELLEN“.

Nun öffnet sich dieses Fenster:

Hier musst du folgende Angaben machen:

  • Einen Namen für die Zielgruppe eingeben
  • Die Altersspanne auswählen
  • Das Geschlecht auswählen
  • Einen Standort hinzufügen

Scrolle nach unten. Dort siehst du eine ähnliche Ansicht:

Wie du unten siehst, umfasst unsere Zielgruppe zwischen 3,5 Millionen und 35,9 Millionen Menschen. Der Balken ist grün. Das bedeutet, dass die Größe der Zielgruppe gut ist.

Unser Produkt ist jedoch eine Smartphone-Hülle für das iPhone. Deshalb möchten wir Menschen mit einem iPhone 14 ansprechen. Die zuvor gezeigte Hülle ist für das iPhone 14 bestimmt.

Klicke für detailliertes Targeting auf das Feld „DETAILLIERTES TARGETING“. Gib anschließend einige Keywords ein. Facebook zeigt dir automatisch passende Optionen an.

Ich wähle „iPhone 14“. Meine Zielgruppe sieht nun so aus:

Wie du siehst, ist meine Zielgruppe nun kleiner. Facebook bewertet ihre Größe mit dem grünen Balken aber weiterhin als optimal. Abschließend klicke ich auf „ZIELGRUPPE SPEICHERN“.

Wähle auf der Hauptseite das Optionsfeld für die von dir erstellte Zielgruppe aus.

Scrolle als Nächstes nach unten und lege Laufzeit sowie Budget deiner Anzeige fest. Du siehst diese Ansicht:

Stelle ein, wie viele Tage deine Anzeige laufen soll. Hier siehst du auch, wie hoch deine täglichen Mindestausgaben für die Anzeige sind.

Sieh dir abschließend die Daten auf der rechten Seite an:

Diese Angaben zeigen dir die erwartete Zahl der Linkklicks und deine Ausgaben. Mit einem höheren Budget erreichst du mehr Konten und kannst auch mit mehr Klicks rechnen.

Scrolle weiter nach unten, bis deine Kreditkartendaten angezeigt werden. Sind noch keine hinterlegt, fordert Facebook dich zum Hinzufügen einer Karte auf. Wenn alles eingerichtet ist, klickst du auf „VERÖFFENTLICHEN“. Damit bist du fertig.

Noch ein letzter Hinweis: Richte nach Möglichkeit den Facebook-Pixel für deinen Dropshipping-Shop ein. So kann Facebook erfassen, was Menschen in deinem Shop tun, und dir bessere Daten für spätere Analysen liefern. Auf YouTube und anderen Websites findest du zahlreiche Anleitungen zum Einrichten des Facebook-Pixels.

So analysierst du Anzeigen auf Facebook

Sobald deine Anzeige läuft, solltest du sie wöchentlich prüfen. Kontrolliere sie nicht täglich und lass Facebook seine Arbeit erledigen. Häufige Änderungen können den Algorithmus durcheinanderbringen.

Öffne für deine Anzeigenstatistiken deine Seite und klicke oben rechts auf dein Profilbild. Wähle anschließend META BUSINESS SUITE > ALLE TOOLS > ADS MANAGER. Dann siehst du den Facebook Ads Manager:

Die Zeilen stehen für deine verschiedenen veröffentlichten Anzeigen. Scrolle nach rechts. Dort siehst du diese Ansicht:

Diese Kennzahlen sind besonders wichtig:

  • Reichweite: die Anzahl der Konten, die deine Anzeige gesehen haben
  • Impressionen: die Anzahl der Ausspielungen deiner Anzeige
  • Kosten pro Ergebnis: der Betrag, den du für jede gewünschte Aktion bezahlt hast. Darauf gehen wir später näher ein

Außerdem siehst du Kennzahlen wie CTR, also die Klickrate, Klicks und Frequenz. Hier ist ein Beispiel:

Die Frequenz gibt an, wie oft einer Person deine Anzeige gezeigt wurde. Idealerweise sollte sie höchstens 3 betragen. Hat eine Person deine Anzeige mehr als dreimal gesehen und die Frequenz liegt bei 3, tritt wahrscheinlich Anzeigenmüdigkeit auf.

Klicks geben an, wie oft Menschen auf deine Anzeige geklickt haben. CPC bezeichnet die Kosten pro Klick, also deine Ausgaben für jeden Klick. CTR ist die Klickrate, also der prozentuale Anteil der Klicks an den Ausspielungen. Wurde deine Anzeige beispielsweise 10.000-mal gezeigt und 1.000-mal angeklickt, beträgt deine CTR 1.000/10.000 = 10 %.

Entscheidend sind Impressionen, CTR und Conversions. Diese Werte sollten hoch sein. Niedrige Impressionen bedeuten, dass Facebook nicht die richtigen Menschen für deine Anzeige findet. In diesem Fall musst du deine Zielgruppe ändern.

Eine niedrige CTR bedeutet, dass deine Anzeige nicht ansprechend genug ist, um Menschen zum Klicken zu bewegen. Ändere eventuell das Vorschaubild oder den Anzeigentext.

Sind Verkäufe oder Conversions niedrig, interessieren sich Menschen für deine Anzeige und klicken darauf. Auf deiner Website kaufen sie jedoch nicht. Untersuche in diesem Fall genau, warum der Kauf ausbleibt. Vielleicht bietet dein Angebot nicht genug Mehrwert oder deine Website wirkt unprofessionell. Dafür kommen viele Gründe infrage.

Die Kosten pro Ergebnis entsprechen schließlich deinen Ausgaben pro Verkauf, also deinen Akquisitionskosten. Wenn du 100 $ für die Werbekampagne ausgegeben hast und 26 Menschen gekauft oder eine Conversion abgeschlossen haben, betragen die Kosten pro Ergebnis 100 $/26 = 3,85 $. Du hast also 3,85 $ für die Gewinnung eines Kunden bezahlt.

Kostet dein Produkt 10 $, verkaufst du es für 12 $ und liegen die Akquisitionskosten bei 3,85 $, verlierst du Geld. Warum? Von deinem Bruttogewinn von 2 $ musst du Werbeausgaben von 3,85 $ abziehen. Das Ergebnis beträgt −1,85 $. In diesem Fall musst du den Verkaufspreis erhöhen, um Gewinn zu erzielen.

Wo du Ideen für Facebook-Werbemittel findest

Die beste Quelle für Ideen zu Facebook-Anzeigen ist die Facebook Ad Library. Gib einfach die folgenden Angaben ein.

Danach siehst du diese Ansicht:

Nun kannst du aktive Anzeigen auf Facebook und Instagram nach Ideen durchsuchen. Erfolgreiche Facebook-Anzeigen erkennst du unter anderem an der Kontogröße und dem Engagement. Klicke auf „ANZEIGENDETAILS ANSEHEN“. Dann siehst du diese Ansicht:

Mein größtes Problem mit diesem Bericht ist, dass er nicht immer die Anzeigenleistung zeigt. Deshalb weißt du nicht, ob die Anzeige funktioniert hat.

Wenn du jedoch eine Anzeige mit verfügbaren Daten findest, sieht sie ungefähr so aus:

Klicke auf diese Dropdown-Auswahlfelder. Dann werden dir folgende Angaben angezeigt:

Anhand dieser Daten kannst du die Stärke der Anzeige bewerten und entscheiden, ob du eine ähnliche Strategie verfolgen möchtest.

Alternativ kannst du ein Analysetool für Facebook-Anzeigen nutzen, in dem du Daten leichter findest. Dazu gehören:

  • PiPiAds
  • MobiSpy
  • Minea
  • AdSpy
  • PowerAdSpy

Diese Analysetools bündeln Ergebnisse von Facebook-Anzeigen und liefern wertvolle Daten zu deren Leistung. Du kannst deine Recherche auf Anzeigen mit der höchsten CTR beschränken und anschließend ähnliche Anzeigen wie die leistungsstärksten Beispiele erstellen.

Tipps für Werbung auf Facebook

Facebook ist ein riesiges soziales Netzwerk und lässt sich einfach für Marketing nutzen. Erfolgreich zu werden, ist jedoch schwieriger als gedacht. Viele Dropshipper geben auf, weil sie Hunderte Dollar für Anzeigen ausgegeben haben, ohne einen einzigen Verkauf zu erzielen.

Mach es besser. Nutze Facebook richtig, um Ergebnisse zu erzielen. Im Folgenden findest du einige der besten Tipps für Dropshipping-Werbung auf Facebook.

1. Nutze zunächst eine allgemeine Zielgruppe

Zuvor haben wir gezeigt, wie du eine Zielgruppe für deine Anzeige erstellst. Bei deiner ersten Anzeige gehst du jedoch am besten so vor: Wähle nur einen Standort aus und schalte dann die Anzeige.

Grenze die Zielgruppe nicht ein.

Warum? Facebook soll möglichst viele Daten darüber sammeln, wie Menschen auf deine Anzeige reagieren. So weiß der Algorithmus beim nächsten Mal genau, wem er die Anzeigen zeigen sollte.

Wenn du ausschließlich detailliertes Targeting verwendest, kann der Algorithmus keine weiteren Menschen finden, die sich möglicherweise für dein Angebot interessieren.

Lass den Algorithmus arbeiten. Mit der Zeit zeigt er deine Anzeige den richtigen Menschen und du profitierst davon.

2. Setze nicht alles auf eine Anzeige

Gib nicht dein gesamtes Werbebudget für eine einzige Anzeige aus. Lege Budgets für verschiedene Anzeigen fest. Du solltest deshalb darauf vorbereitet sein, über drei Monate einen erheblichen Betrag auszugeben.

Lass eine Anzeige zwei Wochen lang laufen. Stoppe sie danach und analysiere die Daten. Wenn Männer in Kalifornien besonders gut auf deine Anzeige reagieren, kannst du sie beenden, eine neue Anzeige erstellen und eine neue Zielgruppe festlegen.

Diesmal konzentrierst du dich nur auf Männer in Kalifornien. Das Ergebnis: Facebook zeigt deine Anzeige ausschließlich diesen Menschen und du kannst mit mehr positivem Engagement rechnen. Wenn du dein gesamtes Geld für eine Anzeige ausgibst, hast du keine Möglichkeit, einen Fehlschlag auszugleichen.

3. Konzentriere dich auf deinen Anzeigentext

Der Anzeigentext ist sehr wichtig. Ansprechende Überschriften, Bilder und Texte zu erstellen, die Klicks erzeugen, erfordert viel Können. Deine Anzeige soll Nutzer innehalten lassen. Sie sollen deine Botschaft lesen und anschließend einen Klick in Betracht ziehen.

Für wirksame Texte brauchst du folgende Kenntnisse:

  • Überschriften formulieren
  • Grundlagen des Werbetextens
  • Psychologie von Onlinekäufern

Viele Dropshipper erzielen trotz der richtigen Zielgruppe keinen Verkauf, weil ihre Anzeigen nicht überzeugend genug sind. Wenn du Werbetexte und Zielgruppen-Targeting beherrschst, ist Erfolg mit deinem Dropshipping-Business praktisch unvermeidbar.

KI wie ChatGPT kann dich dabei unterstützen. Sie kann Anzeigentexte für dich schreiben. Du musst das Ergebnis aber überarbeiten, weil KI manchmal unangenehme, abgenutzte oder stereotype Werbeskripte erzeugt. Nutze sie als Ausgangspunkt und lerne weiter, bis du deine Texte selbst schreiben kannst.

4. Konzentriere dich auf Videos

Abschließend empfehle ich dir dringend, Videos in deinen Anzeigen zu verwenden. Fotos erhalten heute nur noch selten Aufmerksamkeit. Die Menschen wollen Videos sehen.

Videos kannst du auf verschiedene Weise erstellen:

  • Standbilder zu einem Video zusammenstellen: Dafür kannst du Tools wie Canva verwenden
  • Einen Content-Creator beauftragen: Sende dein Produkt an einen Content-Creator und bitte ihn, ein Video für dich zu erstellen. Das kostet Geld
  • Das Video selbst aufnehmen: Wenn du beispielsweise eine Drohne verkaufst, kannst du dich oder deine Kinder beim Spielen damit filmen. Nutze das Video in deiner Anzeige oder veröffentliche es auf deiner Facebook-Seite

Halte das Video kurz, vorzugsweise unter 30 Sekunden. Sprich nach Möglichkeit nicht nur über Funktionen und Vorteile. Zeige den Zuschauern stattdessen das Produkt im Einsatz. In der Werbung gilt: Vorführen ist besser als bloßes Erklären, was ein Produkt kann.

5. Nutze A/B-Tests

A/B-Tests, auch Split-Tests genannt, sind eine wichtige Methode zur Optimierung deiner Facebook-Werbekampagnen für Dropshipping. Dabei werden zwei Versionen gleichzeitig ausgespielt, um zu ermitteln, welche besser abschneidet. Anzeigen bestehen aus vielen Elementen. Deshalb kannst du zahlreiche Varianten testen, von unterschiedlichen demografischen Zielgruppen wie Männern und Frauen bis hin zu veränderten visuellen Elementen oder Überschriften.

Viele Dropshipper glauben fälschlicherweise, ihr erster Anzeigentext sei perfekt und werde Conversions erzielen. Das entspricht jedoch selten der Realität. Erfolgreiche Werbung erfordert Experimente, damit du die wirksamste Kombination von Elementen findest.

Du kannst beispielsweise zwei Anzeigen schalten, die sich nur im Bild unterscheiden. Oder du verwendest dasselbe Bild mit verschiedenen Überschriften. So erkennst du, wie einzelne Aspekte deiner Anzeige das Verhalten der Betrachter und die Conversion-Rate beeinflussen.

Unabhängig von deinen Testvariablen sollte ein Element gleich bleiben: deine Handlungsaufforderung. Als Dropshipper auf Facebook möchtest du Betrachter mit einer klaren Botschaft wie „JETZT KAUFEN“ in deinen Onlineshop führen. Verkäufe und Conversions müssen im Mittelpunkt stehen. Vermeide Ablenkungen wie das Sammeln von Mitgliedschaften oder anderem Engagement. Mit A/B-Tests verfeinerst du deinen Ansatz auf Grundlage konkreter Daten. So führst du potenzielle Kunden mit möglichst wirksamen Anzeigen in deinen Shop.

FAQ: Facebook-Anzeigen für Dropshipping schalten

Funktionieren Facebook-Anzeigen für Dropshipping?

Ja, Facebook eignet sich für Dropshipping. Wegen seiner enormen Nutzerzahl ist es für die meisten Dropshipper die bevorzugte Plattform für Social Media. Facebook erreicht außerdem die breiteste demografische Gruppe, da Menschen jeden Alters und verschiedenste Institutionen die Plattform nutzen.

Wie viel kosten Facebook-Anzeigen für Dropshipping?

Die Mindestkosten für Dropshipping-Werbung hängen von deinem Zielland ab. Während der Anzeigenerstellung zeigt dir das System, wie viel du mindestens pro Tag ausgeben solltest.

Lohnt sich Dropshipping-Werbung auf Facebook?

Ja, sie kann sich durchaus lohnen. Gehe es jedoch langsam an. Der Wettbewerb auf Facebook ist stark. Lerne schrittweise und erhöhe dein Budget mit deinem Wachstum.

Wie nutze ich Facebook für Dropshipping?

Erstelle zunächst eine Facebook-Seite. Anschließend kannst du dein Dropshipping-Business auf Facebook bewerben. Alternativ kannst du deine Produkte im Facebook Marketplace einstellen oder einen Facebook Shop erstellen.

Fazit

Facebook ist für Marketer die wichtigste Plattform für Social Media. Neue soziale Netzwerke kommen und gehen. Facebook hat seinen Einfluss in den vergangenen 20 Jahren jedoch gefestigt. Die Plattform ist so groß, dass sich für praktisch jedes Dropshipping-Produkt ein Markt finden lässt.

Nimm dir wie immer Zeit, alle Möglichkeiten der Facebook-Werbung kennenzulernen. Erwarte keine überstürzten Ergebnisse und analysiere regelmäßig deine Anzeigenstatistiken. Werbung ist ein fortlaufender Prozess. Stell dich deshalb auf die ständigen Veränderungen im Facebook-Marketing ein.

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Aaron Matthew Ang

Aaron Matthew Ang
E-Commerce Writer at Tradelle
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