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Dropshipping-Zahlungen: Alles, was du wissen musst

16 Min. LesezeitVeröffentlicht:
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Eine Herausforderung beim Dropshipping ist das Finanzmanagement. Dazu gehört auch das System, mit dem du Zahlungen abwickelst. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Zahlungen beim Dropshipping wissen musst.

Du erfährst:

  • Welche finanziellen Transaktionen beim Dropshipping üblicherweise stattfinden
  • Welche Probleme bei Dropshipping-Zahlungen häufig auftreten
  • Welche Zahlungsdienstleister sich am besten für Dropshipping eignen

Am Ende dieses Artikels weißt du, wie du einen Zahlungsanbieter oder Zahlungsdienstleister für Dropshipping auswählst. Außerdem kannst du mögliche Probleme besser vorhersehen und vermeiden.

Welche finanziellen Transaktionen gibt es beim Dropshipping?

Beim Dropshipping gibt es vier zentrale Transaktionen. Das sind:

  • Der Kunde bezahlt dich
  • Du bezahlst den Lieferanten
  • Du überweist das Geld auf dein Bankkonto
  • Du bezahlst weitere Dropshipping-Ausgaben

Sehen wir uns jede davon genauer an.

1. Der Kunde bezahlt dich

Damit du Geld von einem Kunden erhalten kannst, brauchst du einen Zahlungsdienstleister oder ein Zahlungs-Gateway, über das der Kunde seine Kreditkartennummer eingibt und die Zahlung tätigt. Einen solchen Zahlungsvorgang kannst du nicht selbst entwickeln.

Ohne Zahlungsdienstleister würdest du wie Onlinehändler vor 20 Jahren arbeiten. Sie baten Käufer, Geld über Western Union oder einen vergleichbaren Dienst zu senden. Manche forderten ihre Käufer auf, das Geld direkt auf das Bankkonto des Verkäufers einzuzahlen.

Heute kannst du das nicht mehr so handhaben. Technisch funktioniert es zwar noch, doch die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Käufer akzeptieren so etwas vielleicht bei seltenen Artikeln auf eBay, aber nicht bei alltäglichen Produkten, die sie problemlos auf Amazon finden.

Als Dropshipper brauchst du einen Zahlungsdienstleister wie PayPal, Skrill, Stripe oder Shopify Payments. Wie funktioniert das also?

Nehmen wir an, PayPal bietet seinen Service in deinem Land an. Zuerst registrierst du ein PayPal-Geschäftskonto. Danach erhältst du einen Code.

Anschließend öffnest du deine Onlineshop-Plattform und schließt die Integration ab. Plattformen wie Shopify, WooCommerce und BigCommerce führen eine Liste der Zahlungsdienstleister, die du in ihrem System nutzen kannst. Wenn PayPal nicht auf der Liste steht, kannst du es nicht verwenden.

Bei der Integration teilst du dem System, etwa Shopify oder WooCommerce, im Grunde mit, dass du PayPal für den Zahlungseingang nutzen möchtest. Damit das Geld auf deinem PayPal-Konto landet, gibst du den Code ein, den du von PayPal erhalten hast.

Sobald du alles eingerichtet hast, kann jeder Kunde bezahlen, der auf KASSE klickt. Das Geld geht auf dein PayPal-Konto.

Mach dir um die technischen Details keine Sorgen. Die Verkaufsplattform hat bereits alles mit dem Zahlungsdienstleister abgestimmt. Du musst nur den Code eingeben oder dem vorgegebenen Ablauf folgen.

Es gibt viele Zahlungsdienstleister. Einige der besten Optionen stelle ich dir später vor. Wichtig ist auch, dass viele externe Zahlungsanbieter und Zahlungsdienstleister ihre Dienste nur in bestimmten Ländern anbieten. PayPal ist zum Beispiel die beliebteste Wahl, bietet seinen Service aber nicht in Bangladesch oder Pakistan an.

Wenn du als Dropshipper in Bangladesch oder Pakistan sitzt, kannst du PayPal daher nicht als Zahlungsmethode für dein Dropshipping-Unternehmen nutzen. Das ändert sich nur, wenn du ein Unternehmen in einem von PayPal unterstützten Rechtsgebiet wie dem Vereinigten Königreich gründest. Das ist allerdings ein Thema für einen anderen Artikel.

2. Du bezahlst den Lieferanten

Sobald ein Kunde dich bezahlt hat, sollte das Geld im Konto deines Zahlungsdienstleisters sichtbar sein, zum Beispiel in deinem PayPal-Guthaben. Meins ist gerade leer:

Das Problem ist, dass du mit diesem Geld noch keine Bestellung bei deinem Lieferanten aufgeben kannst. Warum? Der Grund ist, dass Überweisungen von einem externen Zahlungsdienstleister auf dein Bankkonto in der Regel mehrere Tage dauern.

Wenn die Überweisung mehrere Tage dauert, musst du entsprechend lange warten, bevor du deinen Lieferanten bezahlen kannst. Danach vergehen erneut mehrere Tage, bis der Lieferant die Ware zusammenstellt, verpackt und an deinen Kunden versendet.

Die gesamte Wartezeit führt zu einem Ergebnis: Verzögerungen.

Üblicherweise brauchst du eine Kreditkarte, um bei einem Lieferanten zu bestellen. Sobald in deinem Dropshipping-Shop eine Bestellung eingeht, öffnest du die Website deines Lieferanten und bestellst den Artikel. Diese Bestellung bezahlst du mit deiner Kreditkarte. Im Grunde „streckst du die Zahlung vor“.

Es gibt jedoch eine bessere Option: Tradelle. Mit Tradelle kannst du den gesamten Vorgang automatisieren und musst dich nicht einmal direkt um die Zahlung an den Lieferanten kümmern.

So läuft Dropshipping mit Tradelle ab:

  • Du erstellst ein Tradelle-Konto
  • Du importierst Produkte von Tradelle in deinen Shop
  • Du hinterlegst eine Kreditkartennummer in deinem Tradelle-Konto
  • Der Kunde bestellt in deinem Dropshipping-Shop und bezahlt dich
  • Tradelles System wird sofort benachrichtigt
  • Tradelles System belastet deine Kreditkarte automatisch mit dem Betrag für diese Bestellung
  • Der Verkäufer wird sofort über die Zahlung informiert
  • Der Verkäufer versendet den Artikel, selbst wenn du noch schläfst

Du wachst also auf und siehst, dass bereits Bestellungen bearbeitet wurden. Dieser Vorgang heißt Dropshipping-Automatisierung. Tradelle gehört zu den wenigen Unternehmen, die sie anbieten.

Mit Kreditkarten bleibst du außerdem liquide. Du kannst den Verfügungsrahmen deiner Karte nutzen, weil du weißt, dass der Kunde bereits bezahlt hat und das Geld auf dem Weg zu deinem Bankkonto ist. So überbrückst du kurzfristige Liquiditätsengpässe, indem du faktisch einen kurzfristigen Kredit aufnimmst.

3. Du überweist das Geld auf dein Bankkonto

Eine notwendige Transaktion ist die Überweisung vom Konto deines Zahlungsdienstleisters auf dein Bankkonto. Jeder Zahlungsdienstleister hat dafür einen eigenen Ablauf. Auch Wartezeiten und Gebühren unterscheiden sich.

Ich empfehle keine täglichen Überweisungen. Überweise stattdessen regelmäßig, zum Beispiel wöchentlich oder alle zwei Wochen. Berücksichtige bei der Festlegung dieses Rhythmus folgende Faktoren:

  • Deine aktuellen Barmittel oder dein Kreditkartenlimit zum Vorstrecken von Bestellungen
  • Die Anzahl der Tage, bis das Geld auf deinem Bankkonto eingeht
  • Die mit der Überweisung verbundenen Gebühren

Viele Zahlungsdienstleister berechnen zwei Arten von Gebühren. Die erste ist die Empfangsgebühr. Sie fällt jedes Mal an, wenn eine Zahlung von deinem Kunden auf das Konto beim Zahlungsdienstleister eingeht. Die zweite ist die Banküberweisungsgebühr. Viele Zahlungsdienstleister erlassen sie, wenn du einen Mindestbetrag auf dein Bankkonto überweist.

4. Du bezahlst weitere Dropshipping-Ausgaben

Schließlich brauchst du eine Kreditkarte, um unter anderem folgende Dropshipping-Ausgaben zu bezahlen:

  • Abo für die Plattform
  • Marketingausgaben
  • Kosten für Designer, Mitarbeiter oder virtuelle Assistenten
  • Abos für Dropshipping-Apps wie MailChimp

Du musst nicht für alle diese Posten bezahlen. Sicher fällig wird jedoch dein Shopify-Abo. Ohne das bezahlte Abo kann dein Shop nicht bestehen.

Die besten Zahlungsmethoden für Dropshipping

Die besten Zahlungsmethoden für Dropshipping sind:

  • Shopify Payments
  • PayPal
  • Stripe
  • Square
  • Skrill

Sehen wir uns jede davon genauer an.

1. Shopify Payments

Shopify Payments wurde für das Shopify-Ökosystem entwickelt. Der Dienst sorgt dafür, dass Dropshipper und andere E-Commerce-Unternehmer keinen unnötigen Aufwand haben, wenn sie Onlinezahlungen für ihre Shops einrichten.

Vorteile von Shopify Payments

  • Du kannst Zahlungen sofort annehmen
  • Kunden können mit Kreditkarten, Google Pay, Apple Pay und weiteren Methoden bezahlen
  • Es gibt ein Dashboard für Berichte

Nachteile von Shopify Payments

  • Dein Bankkonto muss ein Girokonto sein
  • Es fällt eine Transaktionsgebühr an

Shopify Payments kannst du kostenlos nutzen, allerdings nur für einen Shop auf Shopify. Besonders angenehm ist die einfache Einrichtung.

Shopify Payments verfügt außerdem über ein standardmäßiges System zur Betrugserkennung. Als Verkäufer profitierst du davon, weil dir das System den Ärger mit Betrügern erspart. Es prüft unter anderem Adressen. Wenn die Lieferadresse des „Käufers“ von der Rechnungsadresse der Kreditkarte abweicht, wird die Transaktion nicht ausgeführt.

2. PayPal

PayPal landing pagePayPal landing page

PayPal gibt es schon lange. Das Unternehmen hat die Art und Weise revolutioniert, wie wir Onlinezahlungen abwickeln. Ich habe den Dienst bereits Anfang der 2000er-Jahre genutzt und war von seinen Möglichkeiten begeistert. Heute ist PayPal zum Synonym für das Senden und Empfangen von Geld im Internet geworden.

Vorteile von PayPal

  • Weltweite Zahlungsabwicklung
  • Für wiederkehrende Verkäufe nutzbar
  • Du kannst eine Option nach dem Prinzip „Jetzt kaufen, später bezahlen“ anbieten
  • In vielen Währungen verfügbar

Nachteile von PayPal

  • PayPal hält Geld häufig zurück
  • Die Gebühren können unübersichtlich sein

Für Einsteiger ins Dropshipping ist PayPal die bessere Option. Der Dienst ist leicht zugänglich und komfortabel zu nutzen. Der einzige Vorbehalt betrifft Kontosperren. Es gibt viele Berichte darüber, dass PayPal die Konten von Dropshippern bis zu 90 Tage lang eingefroren hat.

3. Stripe

Stripe ähnelt PayPal und ermöglicht es, online Geld zu senden und zu empfangen. Du kannst damit auch finanzielle Abläufe wie die Bezahlung von Rechnungen automatisieren.

Vorteile von Stripe

  • Du kannst Zahlungen von Kunden aus aller Welt annehmen
  • Steuern und Mehrwertsteuer lassen sich automatisch berechnen
  • Du kannst wiederkehrende Abo-Zahlungen einrichten, was sich besonders für Dropshipper von Nahrungsergänzungsmitteln eignet
  • Du kannst mit Stripe physische Karten ausgeben, die Kunden für Einkäufe verwenden können

Nachteile von Stripe

  • Es gibt viele und unübersichtliche Gebühren

Erwähnenswert ist außerdem, dass du Google Pay, Apple Pay und andere Wallets in Stripe integrieren kannst. Du musst diese Zahlungsmethoden daher nicht einzeln einrichten. Richte nur Stripe ein, dann können deine Kunden mit Google Pay oder Apple Pay bezahlen.

4. Square

Square ist ein Mehrkanal-Zahlungssystem, mit dem du Kunden online und offline Zahlungen berechnen kannst. Über Square kannst du auch Zahlungen aus einem Social-Media-Shop wie Facebook annehmen.

Vorteile von Square

  • Mit Square kannst du Zahlungen über dein Smartphone abrechnen
  • Geld wird sofort auf dein Bankkonto übertragen
  • Du kannst automatische Überweisungen auf dein Bankkonto einrichten
  • Du kannst einen Kredit von 300 $ bis 250.000 $ beantragen

Nachteile von Square

  • Es fallen mehrere Gebühren an
  • Für die meisten Funktionen des Systems brauchst du ein kostenpflichtiges Abo

Für Sofortüberweisungen zahlst du eine Gebühr von 1,75 % des Betrags, den du auf dein Bankkonto überträgst. Das klingt vielleicht nicht nach viel. Bedenke aber, dass du zusätzlich für jede Kundenzahlung eine Gebühr von etwa 1,75 % bis 2,5 % zahlst.

5. Skrill

Skrill gehört zu den größten europäischen Zahlungsdienstleistern und lässt sich als europäisches PayPal betrachten. Skrill funktioniert mit Shopify, WooCommerce und vielen weiteren E-Commerce-Plattformen. Manche behaupten, Skrill werde hauptsächlich für Glücksspiel genutzt. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten jedoch bereits vor vielen Jahren über diese Branche hinaus erweitert.

Vorteile von Skrill

  • Die Transaktionsgebühr kann nur 1 % betragen
  • Das System prüft Transaktionen auf Betrug
  • Du kannst Transaktionen in 40 Währungen abwickeln

Nachteile von Skrill

  • Die Freigabe ist nicht einfach
  • Auszahlungsgebühren können hoch sein

Du musst einen Antrag stellen, bevor Skrill dich für dein Onlinegeschäft freischaltet. Ein Konto lässt sich zwar leicht einrichten, doch das bedeutet nicht automatisch, dass du damit Onlinezahlungen empfangen kannst.

Achte besonders auf die Währungsumrechnungsgebühr. Skrill berechnet dafür 3,99 %. Zusätzlich verlangt das Unternehmen 25 EUR für Rückbuchungen.

So wählst du eine Zahlungsmethode für Dropshipping aus

Du kannst aus vielen Zahlungsmethoden und Systemen für Dropshipping wählen. Manche werden häufiger genutzt, entscheidend sind jedoch deine Anforderungen. Zahlungsmethoden sind nicht alle gleich. Berücksichtige bei deiner Auswahl daher die folgenden Kriterien.

1. Überweisungsdauer auf dein Bankkonto

Das Geld, das dein Kunde bezahlt, landet nicht automatisch auf deinem Bankkonto. Es liegt auf dem Konto des Zahlungsdienstleisters und wird erst übertragen, wenn du die Überweisung veranlasst.

Das sind die üblichen Bearbeitungszeiten von Zahlungsdienstleistern:

  • ACH- oder Banküberweisung: bis zu drei Werktage, dies ist die häufigste Variante
  • Sofortüberweisung: innerhalb weniger Minuten oder am selben Tag
  • Scheck in Papierform: zwischen fünf und sieben Werktagen
  • Banküberweisung: mehr als vier Werktage

ACH ist in der Regel kostenlos, sofern du einen Mindestüberweisungsbetrag erreichst. Die anderen Methoden sind gebührenpflichtig. Die Höhe variiert je nach Zahlungsdienstleister.

2. Kosten für Empfangs- und Umrechnungsgebühren

Zahlungsdienstleister verdienen ihr Geld mit Gebühren. Da es sich um privatwirtschaftliche Unternehmen handelt, unterscheiden sich ihre Gebühren.

Hier sind die gängigsten Beispiele:

  • PayPal: mindestens 3,9 % der Transaktionssumme
  • Stripe: 2,9 % plus 30 Cent bei inländischen Transaktionen. Für internationale Zahlungen gelten andere Gebühren
  • Shopify Payments: zwischen 0,6 % und 2 % pro Transaktion

Zusätzlich fallen internationale Gebühren, Umrechnungsgebühren und weitere Kosten an. Manche Anbieter berechnen sogar eine Gebühr für das System. Wenn du zum Beispiel Shopify POS nutzt, zahlst du 89 $ pro Standort. Diese Gebühren lassen sich nicht vermeiden. Rechne deshalb sorgfältig und berücksichtige sie in deiner Kalkulation.

3. Richtlinien zum Verkäuferschutz

Wähle einen Zahlungsdienstleister, der angemessene Anforderungen an seine Verkäufer stellt. Verkäuferschutz bedeutet, dass bei einem ausreichenden Versandnachweis der Käufer einen Streitfall nicht gewinnen kann.

Vor vielen Jahren bestand ein häufiges Problem darin, dass ein Verkäufer kein Geld erhielt, sobald ein Käufer behauptete, der Artikel sei nicht angekommen. Das galt selbst dann, wenn der Verkäufer den Artikel versendet hatte. Zahlungsdienstleister stellten sich üblicherweise auf die Seite des Käufers.

Damals unterlagen die meisten Verkäufer diesen Betrügern. Die Käufer behaupteten, den Artikel nicht erhalten zu haben, obwohl er angekommen war.

4. Integrationsmöglichkeiten

Wähle einen Zahlungsdienstleister, der sich in deine bevorzugte Plattform oder deine bevorzugten Plattformen integrieren lässt. PayPal kannst du beispielsweise sowohl mit Shopify als auch mit WooCommerce nutzen. Shopify Payments funktioniert dagegen nicht mit WooCommerce.

Dein Standort ist für diese Entscheidung entscheidend. Prüfe vorher Folgendes:

  • Stelle sicher, dass der Zahlungsdienstleister Debitkartenzahlungen an Verkäufer an deinem Standort unterstützt
  • Stelle sicher, dass der Zahlungsdienstleister Überweisungen auf dein lokales Bankkonto erlaubt

Prüfe abschließend, ob deine gewünschte E-Commerce-Plattform den ausgewählten Zahlungsdienstleister unterstützt. Falls nicht, brauchst du entweder einen anderen Zahlungsdienstleister oder eine neue E-Commerce-Plattform, in die sich dein bevorzugter Anbieter integrieren lässt.

5. Zahlungsoptionen für Käufer

Wähle schließlich einen Zahlungsdienstleister, der Zahlungen von mehreren Kreditkartensystemen abwickeln kann. Dies sind die weltweit am häufigsten genutzten Kreditkartensysteme:

  • Visa
  • Mastercard
  • American Express

In den USA begegnen dir außerdem Karten von Chase, Capital One, Citi und weiteren Anbietern. Dein wichtigstes Ziel ist es, die ersten drei Systeme zu akzeptieren.

Was kannst du tun, wenn dein Zahlungsdienstleister nur wenige davon akzeptiert? Die Lösung besteht darin, mehrere Zahlungsdienstleister zu nutzen. Beim Dropshipping bist du nicht auf eine einzige Wahl beschränkt. Du kannst zum Beispiel PayPal, Google Pay und Apple Pay im selben Shop anbieten.

Häufige Probleme mit Zahlungsmethoden beim Dropshipping

Zahlungssysteme sind heute deutlich besser als früher. Probleme gibt es trotzdem. In diesem Abschnitt geht es um die häufigsten Zahlungsprobleme beim Dropshipping.

  • Der Zahlungsdienstleister hat dich abgelehnt: In diesem Fall musst du einen anderen Zahlungsdienstleister suchen. Nicht alle Anbieter möchten mit Dropshippern zusammenarbeiten. Dir bleibt daher nur, einen anderen zu wählen.
  • Die Gebühren sind zu hoch: Vergleiche Anbieter und finde den besten Zahlungsdienstleister mit den niedrigsten Transaktionsgebühren. Wenn die USA dein Hauptzielmarkt sind, kannst du alternativ Zahlungen in USD annehmen. So solltest du Währungsumrechnungsgebühren vermeiden können.
  • Die Integration funktioniert nicht: Wahrscheinlich befolgst du die Anleitung nicht genau genug. Wende dich in diesem Fall entweder an deine Dropshipping-Plattform oder an deinen Zahlungsdienstleister. Dort hilft man dir bei der Lösung.

Eines der größten Probleme für Dropshipper besteht darin, dass ihr Geld zurückgehalten wird. Das gilt besonders bei der Nutzung von PayPal.

Was bedeutet das? PayPal schränkt das Konto ein. Dadurch kann der Dropshipper nicht auf das Geld zugreifen und es nicht auf sein Bankkonto auszahlen.

Warum macht PayPal das? PayPal möchte sicherstellen, dass der Verkäufer, also der Dropshipper, den Artikel an den Käufer versendet. Als Nachweis musst du für jede Transaktion Screenshots deiner Versanddokumente an PayPal senden.

Alternativ musst du PayPal für jede Transaktion eine Sendungsnummer übermitteln. PayPal prüft diese Angaben. Wenn das Unternehmen davon überzeugt ist, dass du ein seriöser Verkäufer physischer Waren bist, gibt es dein Geld frei.

Bereite dich auf diese Probleme vor, denn mindestens eines davon wird dir mit Sicherheit begegnen. Informiere dich zunächst gründlich über deinen gewählten Zahlungsdienstleister. Es gibt viele YouTube-Videos und Blogartikel über Zahlungsdienstleister und Dropshipping. Ich empfehle außerdem, Fragen auf Reddit oder Quora zu stellen.

FAQ: Zahlungen beim Dropshipping

Was ist die beste Zahlungsmethode für Dropshipping?

Derzeit sind PayPal und Shopify Payments die beiden besten Optionen für Zahlungen beim Dropshipping. Der große Unterschied besteht darin, dass Shopify Payments je nach verwendeter Kreditkarte des Kunden unterschiedliche Gebühren berechnet.

Wie werde ich beim Dropshipping bezahlt?

Du wirst über ein Zahlungsabwicklungssystem wie PayPal bezahlt. Sobald das Geld auf deinem PayPal-Konto liegt, kannst du es auf dein Bankkonto überweisen.

Wie werden Lieferanten beim Dropshipping bezahlt?

Du bezahlst sie mit deiner Kreditkarte. Mit Tradelle kannst du den gesamten Vorgang auch automatisieren.

Welche Vorteile bietet eine Kreditkarte beim Dropshipping?

Als Verkäufer empfehle ich dir, mit einer Kreditkarte deine Bonität aufzubauen und Punkte für Prämien zu sammeln. Noch wichtiger ist, dass Kreditkarten dein Geld liquide machen. Du kannst es also jederzeit problemlos ausgeben. Bei Zahlungsdienstleistern kann es mehrere Tage dauern, bis digitales Guthaben als echtes Geld verfügbar ist.

Fazit

Prüfe jetzt die verschiedenen Zahlungsanbieter und Abwicklungssysteme, die ich zuvor empfohlen habe. Finde heraus, ob sie ihre Dienste in deinem Wohnsitzland anbieten und sich in deine bevorzugte Dropshipping-Shop-Plattform integrieren lassen.

Probiere anschließend Tradelle aus. Die Registrierung ist kostenlos. Nutze das kostenlose Konto, um die Plattform zu erkunden und herauszufinden, welche großartigen Möglichkeiten sie deinem Unternehmen bietet!

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Aaron Matthew Ang

Aaron Matthew Ang
E-Commerce Writer at Tradelle
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